Sonja Tajsich

3x Ironman Champion

Saturday

10

October 2015

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Hawaii vor dem Fernseher…

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lanschaft-5-3 KopieDie Vorbereitungen laufen auf Hochtouren: wir erwarten ca 20-25 Freunde zu unserer Hawaii-Party heute Abend in unserem Geschäft. Erinnerungen werden wach, als ich 2012 an der Startlinie stand und wusste, dass zuhause meine Freunde vor dem Bildschirm die Nacht verbringen. Mich hatte das extrem motiviert, bei jeder Zeitmess-Matte wusste ich, dass mitgefiebert wird. Und ich hoffe, dass das meine Team-Kameradinnen und –Kameraden auch unterwegs helfen wird. Wir drücken auf jeden Fall kräftig die Daumen – allen voran Julia, Eva und Lucie sowie Andi Raelert vom Team Erdinger Alkoholfrei. Ihr werdet ein super Rennen haben, da bin ich mir sicher und ich wünsche es Euch von Herzen!

Der Plan war eigentlich, zusammen mit Julia auf Texas die Vorbereitung auf den Wettkampf des Jahres unter Leitung unseres Trainers Wolfram Bott  zu bewältigen. Dass es so anders kommt, hätte ich im Leben nicht erwartet. Aber manchmal kommen die Dinge anders als man denkt und keiner kann einem hinterher sagen, warum das genau so besser war. Aber nichts Schlechtes hat nicht auch was Gutes!

Der Ermüdungsbruch, den ich mir beim Ironman Kopenhagen zugezogen hatte, ist bereits 7 Wochen her. Ich kann wieder normal gehen, schwimmen und Rad fahren, mit dem Laufen warte ich noch ein bisschen. Aber jetzt ist für mich so wie für viele andere „Off-Season“ und der Plan ist, erstmal alles komplett ausheilen zu lassen und dann langsam wieder zu starten mit einem gesunden Aufbau für die neue Saison.

Und jetzt freue ich mich erst mal auf eine spannende Hawaii-Nacht. In diesem Sinne: Euch allen viel Spaß!

Eure Sonja

Thursday

9

July 2015

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Inneren Frieden gefunden

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Bild_Frankfurt

Ich denke die Überschrift des Artikels der Mittelbayerischen Zeitung: „Sonja Tajsich holt sich den inneren Frieden zurück“ kann die Situation nicht besser beschreiben. Rückblickend muss ich ja schon zugeben, dass das zwei Härte-Jahre waren, die man nicht noch einmal braucht. Wie oft war ich nah dran alles „hin zu schmeißen“, aber irgendwie wollte ich meine Karriere so auch nicht beenden: Verletzt vom Erdboden zu verschwinden und nicht mehr zu wissen, wie man jemals so eine Leidenschaft für diesen Sport gehabt haben konnte – das fand ich sowas von traurig, das kann ich keinem beschreiben.

Also fassten wir den Entschluss zu kämpfen um noch einmal zurück zu kommen. Mir war bewusst, dass es nicht einfacher wird, je älter ich bin, aber ich wollte einfach nochmals eine Leistung bringen, die annähernd an das heran kommt, wo ich schonmal war. Einfach eine Leistung, mit der ich für mich persönlich zufrieden sein kann. Und das ist mir in Frankfurt gelungen.

Ich wusste dass Daniela, Julia und Caroline wahrscheinlich schneller sein würden und hatte mir das Ziel erklärt, mich gleich danach möglichst weit vorne einzureihen. So mancher möchte meinen, dass der vierte Platz ja doch recht undankbar sei, aber das war mir eigentlich egal. Ich war so erleichtert und hab mich so sehr gefreut wieder eine passable Leistung gezeigt zu haben. An dieser Stelle möchte ich mich daher sowas von herzlich bei meinem Mann bedanken, der immer an mich und mein “Comeback” geglaubt hat und mich jeden Tag aufs Neue motiviert hat, weiter zu machen. Und bei meinem Trainer Wolfram Bott, der auch an meine Fähigkeiten geglaubt hat und nicht davor zurück geschreckt ist eine “Invalide” zu trainieren, als ich ihn letzten September um seine Unterstützung in der Trainingsbetreuung bat. (Natürlich habe ich jetzt das Bedürfnis auch allen meinen Sponsoren zu danken, die immer hinter mir gestanden sind….)

Und jetzt bin ich höchst motiviert, hab wieder diesen Elan, diese Leidenschaft, diese Freude an dem schönen Sport und kann es gar nicht erwarten, im Training wieder voll durchzustarten. Ich hab auch schon Ideen für meine zweite Saisonhälfte, warte aber trotz der geringen Chance das Roll-Down bei der Hawaii-Qualifizierung ab. Wer weiß…?!

Das wichtigste für mich ist: Ich bin total gesund, hab überhaupt keine Verletzungen mehr, keine Schmerzen, kein gar nichts. Einfach herrlich. Und ich hoffe sehr dass sich ganz viele daran erinnern: Wenn es mal schlecht geht und man Tiefen überwinden muss: Die Höhen kommen ganz bestimmt. Man muss nur geduldig sein und darf nie aufgeben!

In diesem Sinne: Keep on Running :-)

Eure Sonja

Monday

30

March 2015

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Ironman Südafrika

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unbenannt-367Südafrika ist immer eine Reise wert: Herrliche Landschaften, tolles Essen und sehr nette Leute. Besonders gefreut hat mich, dass meine südafrikanische Freundin Lesyl extra von Kapstadt nach Port Elizabeth gekommen ist, um mich anzufeuern.

Auch das Wetter zeigte sich am Renntag von seiner besten Seite – strahlend blauer Himmel und um die 26 Grad, so wie ich es liebe! Selbst die in den Tagen zuvor in Strandnähe umher schwimmenden Haie waren dann nicht mehr unterwegs und hatten wohl keine Lust auf ca. 2.000 Triathleten.

Die als sehr fordernd bekannte Brandung konnte ich gut meistern, dafür stellte mich die Strömung und der Wellengang vor eine Herausforderung die sich dann kontraproduktiv auf mein eigentlich gut verbessertes Schwimmen auswirkte: Auf den ersten hundert Metern befand ich mich in einer Gruppe mit meiner Teamkameradin Lucie Gossage. Diese Gruppe wurde dann durch eine größere Welle geteilt und irgendwie verlor ich den Anschluss zu Lucie. Wir waren nur noch zu dritt, die Wellen hoch und auf 1600m nur 3 Bojen. Irgendwie kamen wir in einem seltsamen Winkel an der Wendeboje (nach einer gefühlten Ewigkeit) an. Ich glaube, wir sind etwas mehr als nötig geschwommen… Ich hab lange überlegt, warum ich meine verbesserte Schwimmleistung so gar nicht habe abrufen können. Es gibt keine Ausrede, die schweren Bedingungen hatten alle anderen auch. Ich komme wohl weniger gut mit Wellen und Strömung zurecht. 4 Minuten habe ich auf die Gruppe verloren, die anfangs die meine war – schade…

Nachdem ich nach meiner 4-monatigen Pause erst Mitte Januar wieder ins Training eingestiegen bin und wir nicht sicher waren ob mir diese 10 Wochen schon wieder die nötige Wettkampfausdauer gebracht hatten, ging ich die erste Radrunde etwas verhaltener an. Dennoch holte ich bereits auf den ersten 40 Kilometern 10 Konkurrentinnen ein – und ich fühlte mich gut. Eine herrliche Radstrecke mit vielen Landschaftshighlights. Ich war ziemlich verwirrt, als mir Tom nach der ersten Radrunde zu rief, mein Abstand würde größer. Meine Wattwerte waren eigentlich gut. Ich beschloss einfach weiter zu kämpfen und verlor dann mit diesem konstanten Tempo nichts mehr auf der zweiten Radrunde. Nach 180 km hatte sich der Rückstand eher verkleinert anstatt weiter zu wachsen.

Mit diesen Infos startete ich mit 4:15 min/km in den Marathon. Ich fühlte mich prima – genau 15 Kilometer lang. Dann sah ich auf meiner Uhr eine 4:30 und ziemlich bald eine 5:00. Wodurch dieser Einbruch hervorgerufen wurde ist mir noch nicht ganz klar. Es kann energetische Hintergründe haben oder einfach aufgrund des zu kurzem Trainingszeitraumes sein. Von meinem Trainer Wolfram Bott hatte ich klare Instruktionen nicht gleich im ersten Rennen des Jahres den Holzhammer auszupacken und vielleicht erneut eine Verletzung zu riskieren. Ich entschloss mich bei einem soliden Tempo zwischen 4:50 und 5:00 einzupendeln und die Atmosphäre auf der Laufstrecke zu genießen.

unbenannt-215Klar wäre ein Platz etwas weiter vorne schön gewesen, aber da sich der Profiteil meiner Karriere langsam dem Ende zuneigt kann ich Rennen auch sehr gut einfach nur genießen. Ich fand es wirklich beeindruckend wie die Leute hier Zelte, Grills, Getränke und alles was gute Stimmung macht an die Rennstrecke schleppen und das ganze Event zu einem Fest machen. Es ist eine den ganzen Tag andauernde Party und wir Athleten werden ohne Ende angefeuert, egal welche Nationalität wir haben und egal wie schnell oder langsam wir sind.

Die Zuschauer sind grandios hier und ich freue mich schon jetzt darauf, dass uns eine vergleichbare Atmosphäre auch 2016 in meiner Heimatstadt Regensburg erwartet!

Monday

5

January 2015

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Perfekter Anlass

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Lillehammer1Ich finde das neue Jahr und unser wunderschöner Urlaub sind ein perfekter Anlass, wieder einmal ein paar Zeilen zu posten. Ein paar Facebook-Nachrichten gab es ja zwischendrin, doch trotzdem wurde ich hin und wieder gefragt, wie es mir den ginge, ich hätte so lange nichts mehr geschrieben. Und im Moment kann ich nur sagen: mir geht es prächtig. Das war ja nicht die ganze Zeit so…

Nach der langwierigen Verletzung benötigte ich letztes Jahr eine Art Findungsphase und trainierte ohne großen Plan vor mich hin. Ich versuchte einfach erst einmal wieder den alten Spaß am Sport zu finden. Mit 3 Siegen bei Kurzdistanz-Rennen (Regensburg, Ingolstadt und Kallmünz), außerdem einem 3. Platz beim IM Schweiz konnte ich trotzdem eine ordentliche Saisonbilanz abliefern. Blöd war, dass mich dann noch ein heftiger Virus heimgesucht hatte. Aber nichts desto trotz habe ich durch die entspannte Herangehensweise und nicht zuletzt meine Bekanntschaft mit Wolfram Bott  wieder Spaß und neue Motivation für 2015 gefunden.

Meine Nicht-Teilnahme auf Hawaii und das vorzeitige Saisonende haben wir hervorragend genutzt um den ganzen Fokus auf Lisas erste Schulzeit zu setzen. Das hat uns allen sehr gut getan. Manchmal meine ich, dass Dinge immer einen Sinn haben, auch wenn sie noch so unangenehm sind.

Seit dem 1. Oktober arbeite ich nun mit meinem neuen Trainer Wolfram Bott zusammen. Das Training macht riesen Spaß und ich fühle mich perfekt betreut. Und jetzt kann es kommen: Das neue Jahr mit neuen Ideen, neuen Wünschen und weiterhin großer Hoffnung wieder zu alter Form zu finden.

An dieser Stelle möchte ich mich bei meinen treuen Sponsoren bedanken, die mich trotz dieser zweijährigen „Saure-Gurken-Zeit“ unterstütz haben und die Verträge teilweise sogar für ein weiteres Jahr verlängert haben. Allen voran ERDINGER Alkoholfrei, dann das Gartencenter Bellandris Haubensak und Stevens, um nur die Haupt- und Co-Sponsoren namentlich zu nennen (der Dank gilt allen anderen gleichermaßen). Ohne dieser Hilfe und Treue hätte ich das eine oder andere Mal wahrscheinlich das Handtuch geschmissen. (Hier muss ich natürlich auch Tom erwähnen, der mich stets bekräftigt hatte, so meine Karriere nicht zu beenden. Tom Du weißt, dass Du das wichtigste Glied in der Kette bist!)

Die Tage um die Jahreswende haben wir noch für einen Familienurlaub genutzt: Wir sind kurzerhand nach Lillehammer geflogen und haben dort auf dem Berg das Feuerwerk rundum bewundert. Eine wundervolle Woche mit meinen Liebsten. Mit Ski Langlauf (skaten), viel Rodeln, Tüten Rutschen, Popo-Rutscher fahren, Mensch-Ärger-Dich-Nicht Spielen und Kniffeln. Morgen geht es nach Hause.

Dort werde ich nicht lange bleiben, es warten eine Reihe an Trainingslagern auf mich. Zuerst fliege ich nach Fuerteventura ins Trainingslager von meinem Team ERDINGER Alkoholfrei, dann  in unsere beiden Purendure-Trainingslager auf Lanzarote im Februar und März, die ich selber leite. Und schon steht mein erstes Highlight vor der Tür: der IRONMAN Südafrika.

 

 

Monday

28

July 2014

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Endlich zurück – die Laufform noch nicht….

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unbenannt-219Boah! War das ein hartes Stück Arbeit gestern! Und es hat mich um eine entscheidende Erkenntnis weiter gebracht: Meine Laufform ist noch weit weg von dem, was ich mal konnte und von mir selbst erwarte.

Der Magen-Darm-Virus, der mich beim Ironman Frankfurt zum Wandern gezwungen hat, hatte mich eine ganze Woche im Griff. Doch als es dann besser wurde und ich mich einigermaßen gut erholt gefühlt hatte, wollte ich doch starten in Zürich. Drei Mal war ich bereits Teil dieser Veranstaltung: 2003, 2004 und 2007. Immer mit wunderbarer Erinnerung. Also habe ich fest zugesagt und mich sehr auf diesem Wettkampf gefreut.

Renntag. Bewölkt, Regen vorausgesagt. 15 Grad. Nicht grad mollig warm, aber es könnte ja auch schlechter sein. Zum Beispiel non-stop Regen wie am Tag zuvor. Dann der Start.

Ich hatte das Gefühl super gut zu schwimmen, hatte eine Gruppe, hab mich wohl gefühlt. War der Meinung, das ist mein bestes Schwimmen ever. Mann hat’s mich vom Hocker gehauen, als ich versuche meinen Neo im Wechselzelt abzustreifen und der Sprecher sagt: 1:05 Std! Nur nicht beirren lassen, dachte ich mir, wahrscheinlich war es allgemein ein langsames Schwimmen.

Rauf aufs Rad. Druck von Anfang an, zusammen mit Natascha Badmann. Wie in Frankfurt. Da hat sie mich allerdings erst einholen müssen, in Frankfurt bin ich noch 3 Minuten vor ihr aus dem Wasser gekommen. Egal, ab geht die Post. Ich finde dass die Strecke in der Schweiz ziemlich schwierig ist, obwohl es gesamt gerade mal 1300 Höhenmeter sind: 30km Einzelzeitfahren, Berg, wellig, Abfahrt, Mega-Berg, Abfahrt. Einzelzeitfahren, steiler Berg, und wieder von vorne. Die Anstiege sind recht lang und haben es ganz schön in sich. Beim zweiten Berg hab ich glaub ich etwas übertrieben und bin ganz schön „explodiert“. In der nassen Abfahrt ist mir Natascha dann davon gefahren. Ab da hab ich ziemlich gelitten und beim letzten Mal Heartbrake Hill dachte ich, ich komm gar nicht mehr rauf. Die Radzeit war trotzdem in Ordnung, unter 5 Stunden, zweit beste Zeit der Frauen. Die Ausgangsposition ganz gut und ich war mir sicher, dass es für den zweiten Platz reicht, vielleicht für den ersten.

unbenannt-175Doch ich wurde eines besseren belehrt. Ab dem fünften Kilometer wollten meine Beine eigentlich überhaupt nicht mehr laufen. Ganz schön lang der Marathon! Nach 15 Kilometern konnte ich nicht glauben, dass ich noch nicht mal die Hälfte hab. Ich hab zwar Zeit gut gemacht, aber auch verloren. Hallo Beine! Wo seid Ihr? Irgendwie sind sie dann weiter gelaufen, die Beine, wenn auch nicht so schnell wie ich es ihnen eigentlich befohlen hab. Aber ich war froh, dass sie laufen. Weiter laufen. Immer weiter. Ein Kampf. Die Laufstrecke hat vier Wendepunkte, zwei Unterführungen und einen fiesen Berg durch einen Park mit Spitzkehre bergab. Und das ganze vier Runden! Nicht grad die schnellste Strecke die ich kenne, aber abwechslungsreich, das muss man lassen. Der Dixi-Toiletten Stop war dann mein zweiter Platz. Aber der war echt wichtig! 20 Sekunden Rückstand hatte ich 2 Kilometer vor dem Ziel. Aber Kristin kam in Eilesschritten von hinten und meine Beine gehörten nicht mehr zu mir. Der Kopf schief, keine Möglichkeit den Zuschauern zu danken. Obwohl ich so dankbar war – für alle Unterstützung auf der Strecke, von Zuschauern und von den Athleten! Sonst hätte es wahrscheinlich nicht mal mehr fürs Podium gereicht. Tom hat aufs Zieleinlauf-Bild verzichtet um mir 1,5 km vor dem Ziel noch den letzten Push zu geben. Wir haben beide alles gegeben. Für Platz zwei hat es trotzdem nicht mehr gereicht. Aber fürs Podium, welche Erleichterung. Im Ziel ging es mir nicht so gut, aber mittlerweile – nach dem leckeren Abendessen (danke Melchior!) mit dem größten Eisbecher meines Lebens, sah die Welt schon wieder etwas besser aus.

FotoUnd jetzt geht es weiter. Ich hoffe dass ich mich schnell erhole. Dann steht als erstes nächsten Sonntag die Kurzdistanz in Regensburg an (ich weiß zwar noch nicht wie, aber versprochen ist versprochen) und dann liebäugel ich mit dem Ironman Mallorca. 9 Wochen Zeit um die Laufform auch noch wieder auf Vordermann zu bringen. Stück für Stück. Und ich muss auch sagen, dass ich meiner Nicht-Teilnahme in Kona nicht nachtrauere – zum einen weil Lisa in die Schule kommt und ich sie nicht gleich wieder aus dem Klassenverband rausnehmen möchte und zum anderen, weil ich finde auf Kona 100% Leistungsbereit sein zu wollen um mich mit den Besten zu messen. Und da bin ich nach der langen Verletzungspause doch noch ein gutes Stück von entfernt.

Aber jetzt erhole ich mich erstmal!

Monday

7

July 2014

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Ein Sieg der anderen Art

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unbenannt-28-2Wie vom Pech verfolgt – ja, genau so fühle ich mich im Moment und es fällt mir schwer, die richtigen Worte zu finden. Doch bevor ich meinen gestrigen Tag schildere möchte ich etwas loswerden:

DANKE! Danke an alle die an der Strecke standen und mir zugerufen, mich motiviert und aufgefordert haben, weiter zu machen, das Rennen ins Ziel zu bringen. Ja sogar angefleht und angeschrien, ich bin heute noch von den Socken. So hart solche Momente sind, so wunderbare Augenblicke gibt es auch hier. Und ohne Euch wäre ich heute noch viel frustrierter. Durch das Finish kann ich abhaken und nach vorne schauen. Das ist viel wert.

Begonnen hat der Tag perfekt: Sonja-Wetter, die Vorbereitungen nach Plan, Startschuss. Mein Schwimmrückstand in Grenzen, die Zeit für mich hervorragend. Ich war sehr zufrieden. Und noch zufriedener als ich die ersten Radkilometer hinter mich gebracht hatte – denn: Es lief. Und zwar richtig gut. Das erste Mal seit längerem, dass ich bombastischen Druck hatte. Ich war so euphorisch! Klar gibt es so richtig harte Momente (besonders das zweite Mal den Berg Bergen-Enkheim) und Schreckmomente (der Nahkontakt einer Radfahrers vor mit dem Strohballen – ist aber nichts passiert), aber alles in allem kein nennenswerter Einbruch und wieder so richtig Freude in der zweiten Disziplin. Und als mir dann Tom, mein Mann, total überwältigt zurief, dass mein 9-minütiger Rückstand auf nur noch 3 Minuten geschrumpft ist, war ich fast überzeugt davon, dass heute MEIN Tag ist. Weil das Laufen ist meine Bank. Das klappt immer. Egal wie kaputt ich vom Rad steige. Zumindest war das bis gestern so, ausnahmslos. Also kam ich überhaupt nicht auf die Idee, dass es mal anders ist.

unbenannt-183Schon gleich zu Beginn war das Gefühl sonderbar. Unrund, eingesunken. Nicht wie sonst. Ich glaubte noch fest daran, dass sich das ändert, wie sonst auch. Nach 3 Kilometern würde ich meinen Rhythmus finden. Normalerweise. Nicht aber gestern. Der Sieg und Titel gefühlt zum Greifen nah schwand und schwand in weite Ferne.  Selbst die aufmunternden Worte von Tom „versuch rund zu laufen, mach dich groß“ halfen nichts. Meine Laufgeschwindigkeit von 4:18 Min pro Kilometer sank auf 4:50 Minuten pro Kilometer und nach Halbmarathonmarke wurden die Magenkrämpfe dann so schlimm, dass ich keinen Schritt mehr vor den anderen setzen konnte. Ich sagte zu Tom, dass ich gerne finishen möchte, also ging ich weiter.

Ein langer Tag. Wandertag. Ich versuche es kurz zu machen: Marschieren, Stoppen, Krampf abwarten. Ich treff Wenke, unsere sportliche Leiterin meines Teams ERDINGER Alkoholfrei. Ich falle ihr um den Hals und klage mein Leid. Und frage ob es ok ist, wenn ich weiter mache, Hauptsache ins Ziel. “Klar, bringe es zu Ende!” Marschieren. Telefon von Passanten ausgeliehen, meine Eltern angerufen und gebeten Tom Bescheid zu sagen (ich wusste seine Nummer nicht mehr auswendig…), dass er und meine treuen Freunde am Straßenrand doch in ein Cafe gehen sollen, ich brauche wohl noch etwas länger. Ich wusste er macht sich bestimmt Sorgen.

Parkbank. Welche Erlösung. Ich weiß nicht wie lange ich da gekrümmt saß. Ich hab zugeschaut wie die erste, zweite und dritte Läuferin vorbei kommen. Dann hab ich mich wieder auf den Weg gemacht. Wandern. Mir war klar: So hat das keinen Sinn. Finishen gestrichen.

Wenn Ihr nicht gewesen wärd. Zurufe noch und nöcher: „Du schaffst das!“, „Brings ins Ziel“, „Super Kampfgeist“. Anflehungen: „Sonja, bitte lauf. Bitte, ich lauf auch mit, ich warte auf Dich, ich steh nächste Runde noch hier. Du musst nochmals kommen“. Also bin ich losgetrabt. Ich sah Eva (Wutti) von hinten kommen, das war wohl bei mir KM 29, bei ihr 39,5. Ich feuerte sie an: „Eva, ich bin so stolz auf Dich dass Du es durchgezogen hast! Super! Weiter so, gleich hast Du es“. Was für ein riesen Schock, als ich sie dann sah – 200m vor dem Ziel. Ich konnte es nicht fassen. Wäre nicht Fredi (von Sailfish) und 3 Sanitäter bei ihr gewesen, wäre ich nicht weiter gelaufen. Wir haben heute mehrfach telefoniert und ich bin sooo erleichter, dass es ihr gut geht.

unbenannt-218-2Dann hab ich meine Freunde getroffen, sie standen noch da statt im Cafe zu sitzen. Lisa (unsere kleine Maus) war bei meinen Freunden und sagte: „Mami, bitte mach weiter, bitte lauf ins Ziel“. Also bin ich weiter getrabt. Dann treff ich Daniel, sein erstes Langdistanzrennen und Krämpfe in den Beinen. Ich hör wie seine Freundin sagt: „Ich warte im Ziel!“ und ich meinte dann: „Komm, lass uns gemeinsam das Ding zu Ende bringen“. Ich konnte wieder traben, nicht mehr gehen, zusammen mit Daniel in 5:30 Min/km. Von Versorgung zu Versorgung. Brezeln und Cola. Zurufe der Zuschauer. Freudige Worte, dass ich kämpfe und nicht aufgebe. Ein paar Dixi-Toilleten zwischendrin. Die letzte Brücke. Noch eine Versorgung. Brezeln, Cola. Der Zielkanal. Für mich so emotional wie ein Sieg. Die Zuschauer unglaublich. Trommeln, Klatschen, Zurufe. Wie ein Sieg. Ein Sieg der anderen Art. Danke Euch!

Und im Ziel steht mein liebster Tom und wartet. Und meine lieben Freunde. Mit Lisa. Ich hätte heulen können… Heute bin ich mir ziemlich sicher, dass es ein Virus ist. Tom ist auch krank. Kann das sein? Ausgerechnet? Fast unglaublich. Aber mir bleibt nichts anderes übrig als das zu akzeptieren und nach vorne zu schauen. Und mich an der Schwimm- und Rad-Form zu erfreuen. Und an den treuen Zuschauern und Fans…

Tuesday

20

May 2014

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Mein Comeback…

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Lanzarote_2014_Ziel… war im wahrsten Sinne des Wortes ein wenig holprig. Nicht nur der Straßenbelag oder die Topografie, die ja auf Lanzarote alles abverlangt, auch mein Tag war genau so einer, den man sich nicht wünscht. Aber solche Tage gibt es und daher möchte ich nicht jammern, sondern mich freuen, dass ich mein oberstes Ziel, die Finishline zu überqueren, endlich wieder geschafft habe.

Es ist schon manchmal kurios, was einem alles in die Quere kommen kann an so einem langen Tag. Und dabei hat man vorher so ganz andere Vorstellungen. Und die Story schien auch so rund: 2004 das erste Mal am Start beim Ironman Lanzarote, damals als der absolute Rookie. Ich wurde dritte gesamt in einer Zeit von 10:17 Std. Es war klar, dass ich diese Zeit unterbieten würde. In allen Disziplinen hatte ich mich stark verbessert. Die Frage war nur: Wie viel schneller würde ich dann 10 Jahre später ins Ziel kommen?

Die Bedingungen waren nicht leicht am Renntag, aber eigentlich genau so wie ich sie mir gewünscht hatte: ziemlich windig. Ich dachte je schwerer auf dem Rad desto besser für mich.

Ich war nervöser als mir lieb war und konnte die Nacht zuvor kaum schlafen.  Am Morgen lief alles noch nach Plan. Schwimmen war für mich gut. Ich fand es prima mal nicht alleine schwimmen zu müssen und hab das „Haifischbecken“ (zeitweise fast beängstigend) gerne in Kauf genommen. Meine Zielzeit: unter einer Stunde, meine tatsächliche Zeit: 59 Min hoch. Also auf Kurs.

Lanzarote_2014_RadAuf dem Rad lief es anfangs noch gut. Irgendwann wurde es zäh und ganz irgendwann hab ich dann auch realisiert, dass ich mich die ganze Zeit mit einem Schleicher abmühe. Das Wechseln hat etwas länger gedauert als ich dachte dass ich es könne und mein hinteres Laufrad schleif-frei wieder einzuspannen ein etwas langwierigeres Unterfangen. Kurzum: ich hab für alles gefühlt ewig gebraucht und bin mit einem entsprechenden Abstand nach vorne ziemlich frustriert in die zweite Wechselzone gefahren.

Nichtsdestotrotz: Der Marathon kommt ja noch und wer weiß was da alles passiert. Beim ersten Schritt schon wusste ich, dass ich das Knieproblem, welches ausgerechnet am Montag vor dem Event plötzlich auftrat (gefühlt ein blockiertes Fibulaköpfchen, aber der Physio konnte es nicht deblockieren – wenn es die Ursache überhaupt ist??) mir den Marathon schwer machen würde. Ich fand dann ein Tempo, mit dem ich glaubte den Marathon durchlaufen zu können. Nicht so schnell wie ich üblich laufe, aber zumindest „safe“.

Ich war so froh, als ich es geschafft hatte! Und jetzt bin ich wieder zurück in Deutschland, werde gleich morgen meinen hiesigen Physiotherapeuten aufsuchen und versuchen rauszufinden, was die Ursache für meine Knieschmerzen sind. Und dann hoffe ich, dass ich schnell wieder mit dem Training durchstarten kann. Um neuen Mutes dann in Frankfurt an der Startlinie zu stehen. Diesmal dann hoffentlich ohne Pannenteufel!

Aber als Fazit muss ich unbedingt noch erwähnen, dass das aller Positivste ist: Sowohl mein Rücken, als auch meine Füße haben die gesamte Distanz schmerzfrei überstanden.

Thursday

3

April 2014

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Saisonplanung 2014

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IMG_7211endlich ist es so weit – die Saisonplanung für das 1. Halbjahr 2014 steht!

Mein erstes großes Rennen nach der doch recht langen Verletzungspause wird der Ironman Lanzarote am 17. Mai sein. Da ich im Hotel Costa Calero auf meiner Lieblingsinsel bei unseren Camps und für mein eigenes Training doch schon sehr viel Zeit verbracht habe fühlt sich das fast ein bisschen wie ein Heimrennen an.

Zuvor werde ich noch einen 10 km und 21 km Tempolauf beim Se(e)hlauf in Neutraubling (27.April) bzw. dem Halbmarathon Regensburg (4. Mai) einbauen um den Motor noch etwas durch zu blasen.

Anschließend werden wir dann auch in Abhängigkeit vom Ergebnis auf Lanza entscheiden wie ich die 2. Hälfte der Saison angehen werde. Einen persönlichen Favoriten haben ich natürlich schon … verraten wird das aber erst nach dem Rennen.

Wir waren selbst doch etwas überrascht wie schnell ich nach der langen Verletzungspause wieder richtig fit geworden bin und kann es kaum erwarten ein gutes Rennen zu haben.

Auch wenn Kurzdistanzen nicht gerade meine Spezialität sind möchte die Starts in Ingolstadt, Kallmünz und Erding in heimatlicher Nachbarschaft nicht missen!

Tuesday

25

February 2014

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Was lange währt…

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IMAG0141 (1)…. wird endlich gut!

Zumindest sieht im Moment alles danach aus – und das stimmt mich so unglaublich glücklich und zufrieden, das könnt Ihr Euch gar nicht vorstellen!

Schon lange liegt mir auf dem Herzen, Euch ein Update zu liefern, aber erst wusste ich gar nicht was ich schreiben soll, weil die Besserung lange auf sich hat warten lassen. Und dann – dann traute ich dem Frieden nicht. Doch mittlerweile bin ich wirklich guter Dinge, wo ich doch tatsächlich seit gut 5 Wochen nahezu schmerzfrei bin.

Nach Hawaii habe ich eine richtig “intensive” Pause eingelegt. Das habe ich gebraucht. Physisch und auch psychisch. Ich habe nicht nur den Laufschuh an den Nagel gehängt um meine Plantarsehnen heilen zu lassen, sondern auch das Rad und den Schwimmanzug, um endlich einmal aus dieser Spirale zu entkommen. Die Ursache des ganzen Übels schien eine zu kurze Muskulatur an der kompletten Körper-Rückseite zu sein, die ich mühevoll und mit viel Geduld beheben wollte. Statt Schwimmen, Rad fahren und Laufen standen also Athletiktraining und Kein-Sport im Vordergrund. Gezielte Übungen mit individueller Betreuung zeigten bald gute Wirkung. Nach 5 Wochen totaler Pause kramte ich mein City-Bike aus dem Schuppen und begann, lockere Kilometer in die Stadt zu kurbeln. Nach 8 Wochen dann die ersten Meter im Wasser: Technik und Gefühlsschulung im 20m Pool. Und nach 10 Wochen dann die ersten Schritte auf dem Laufband: Gehen und Laufen im Minutenwechsel. Doch immer wenn ich eine solche Einheit absolviert hatte, waren die Schmerzen abends wieder etwas schlimmer. Anscheinend zog sich das Ganze doch länger als gehofft und irgendwann keimte der Glaube in mir, dass ich nur mit Pause wohl auch keine komplette Heilung erzielen würde.

Meine letzte Hoffnung war der Termin bei einem Fußspezialisten in München, der mir super spontan noch einen Tag vor Abreise zum ersten Trainingslager auf Fuerteventura mit dem Team Erdinger Alkoholfrei noch eine Audienz gewährte. Sein Befund: Das Einzige was mir noch helfen könne sei Botox. Nach kurzen Überlegungen war die Bestellung bei der Apotheke unter Dach und Fach und wenige Stunden später injiziert.

Am nächsten Tag flog ich also nach Fuerteventura und promt einen Tag später, während des Fotoshootings für die neuen Werbe-Bilder, fiel mir plötzlich auf, dass ich schmerzfrei bin. Was für eine Erleichterung, was für eine Wohltat! Das kann sich kein Mensch vorstellen, wie toll es ist, wenn man einfach aufstehen und losgehen kann. Oder schmerzfrei laufen….

Ich startete langsam und behutsam und finde, dass der Wiedereinstieg ziemlich gut geklappt hat. Mittlerweile sind 5 Wochen vergangen, in denen ich 12 Tage auf Fuerteventura und 14 Tage auf Lanzarote war. Es war toll, die Zeit mit meinen Team-Kollegen zu verbringen, es war toll, das Trainingslager im Hotel Costa Calero zu leiten und unglaublich viele nette Leute um mich herum zu haben. Und jetzt freue ich mich auf mein zweites Lanzarote-Trainingslager im März und hoffe, dass es auch weiter so aufwärts geht. Denn danach plane ich die Saison. Und so wie es jetzt aussieht, träume ich auch schon wieder von einem Start auf Hawaii 2014… !

Saturday

19

October 2013

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Schweres Ende einer schweren Saison

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sonja_schwimmausstieg_Kona13

Schön ist es, wieder zu Hause zu sein. Auch wenn ich mir die Zeit nach den Weltmeisterschaften innerlich ein wenig anders vorgestellt hätte. Zufriedener, vollständiger. Und natürlich muskulär müder. Nun, ich arbeite – wieder einmal mehr – hart daran, diese Situation zu akzeptieren. Die vielen Emails und guten Zusprüche haben mir sehr dabei geholfen.

Was ist passiert? In der Zeit meines Trainings in Boulder habe ich sehr gut trainiert und war, was die Problematik in der Hüfte angeht, komplett schmerzfrei. Egal wie hart ich auf dem Rad gefahren bin, egal wie lange ich auf dem Rad gefahren bin, ich hatte keine Schmerzen mehr im Gesäß, keinen irritierten Nerv, nichts. Nur die Füße waren nicht zu 100% schmerzfrei, aber Tendenz sinkend trotz der erhöhten Laufumfänge. Sogar 90 Kilometer konnte ich in einer der Wochen wieder absolvieren bei kontrolliertem Schmerz. Ich war bester Dinge und hoch motiviert.

Das Schwimmen verlief für meine Verhältnisse ordentlich. Auf Hawaii ist meine größte Schwierigkeit eine Gruppe zu erwischen und das ist mir dieses  Jahr gelungen. Der Abstand zur Spitze war der Beste den ich je hatte und so ging ich voller Elan die zweite Disziplin an.

Was dann folgte war katastrophal: Dejavu zu Roth. Schon gleich zu Beginn keine wirkliche Power und viel zu früh im Rennverlauf bereits die Schmerzen im Gesäß. Diesmal wollte ich es ohne Zweifel zu Ende bringen. Auf jeden Fall finishen. Also gab ich alles, drückte über den Schmerz weiter so hart als möglich und versuchte gute Miene zum bösen Spiel zu machen. Nach 60 Kilometern ging der Schmerz bis in den großen Zeh und das Bein wollte nicht mehr arbeiten. Die Wattwerte fielen von 220 Watt auf 170 Watt. Jedes Mal wenn ich den Wattmesser prüfte hätte ich laut losheulen können. Ich war so frustriert und deprimiert. Die Wattwerte sanken weiter. Ich wusste, dass Tom bei 125 Kilometern am Straßenrand stand. Diese weiteren 65 Kilometer waren die Schlimmsten meines bisherigen Triathlonlebens. Die Schmerzhaftesten und die Enttäuschendsten. Und die Längsten. Weil trotz unglaublich guter Bedingungen an dem Tag war ich extrem langsam unterwegs. Die letzten Kilometer zählte ich rückwärts. Wann war ich nur endlich bei Tom und erlöst?

Betröppelt zog ich vom Schaufeld. Danke an Tom, der die aufmunterndsten Worte fand, die es gibt auf der Welt. Ich habe versucht tapfer zu sein. Ich wusste es würde einige Zeit dauern bis ich das überwunden habe. Ich fühlte mich so sehr in einer Sackgasse: Was nun? Seit Februar dieses Problem, das kommt und geht und vorrangig die Rennen unmöglich macht.

Am letzten Tag vor meiner Abreise habe ich mit dem Erdinger Arzt und Triathleten Uli Nieper gesprochen. Sein erster Befund noch vor Ort auf Hawaii des lautete: Es deutet alles auf eine Problematik im ISG hin. Das ISG ist bekannt dafür dass die Schmerzen d

kommen und gehen. Des Weiteren ist anzunehmen, dass es mit der Stunde Schwimmen vor dem Rad fahren zusammen hängt. Die verstärkte Lordose durch das „Nach-Vorne-Schauen“ im offenen Gewässer verändert irgend etwas im Gelenk, das die Schmerzen verursacht. Ich bin froh, dass es einen neuen Ansatz gibt. Jetzt werde ich alles daran geben, noch in diesem Jahr schmerz- und problemfrei zu werden um dann hoffentlich in der nächsten Saison wieder voll angreifen zu können.