Sonja Tajsich

3x Ironman Champion

Monthly Archive: July 2013

Wednesday

24

July 2013

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Vortrag über mentale Faktoren

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Mentale Stärke ist erlernbar: dazu gebe ich am Samstag, den 27. Juli Tipps bei Bellandris-Haubensak

Im Rahmen des vierten Aktionstages im Gartencenter Bellandris-Haubensak an der Bajuwarenstraße erzähle ich, welche mentalen Komponenten die Leistungsfähigkeit in Sport und Beruf beeinflussen.

Die Vorträge finden um 10:30 Uhr, 12:30 Uhr und 14:30 Uhr statt und dauern etwa 30 Minuten. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

Gerade nach meinem verletztungsbedingten Ausscheiden bei der Datev-Challenge Roth war es für mich von besonders großer Bedeutung, mental die Situation zu verarbeiten. Ich habe mich intensiv mit den mentalen Fähigkeiten beschäftigt und weiß, dass ohne konsequent positiver Einstellung Spitzenleistungen nicht möglich sind, weder im Sport noch im Beruf.

Über Euer Kommen würde ich mich sehr freuen!
Sonja_haubensak-1

Saturday

20

July 2013

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Challenge Roth 2013

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Roth-1

Der Laufsturz auf Lanzarote im Februar prägt meine bisherige komplette Saison. Es resultierte aus dem Sturz eine Dysbalance in meinem Körper, die mir seit Monaten richtig zu schaffen macht.

Endlich dachte ich, es wird besser. Ich habe gut trainiert und hatte super Radwerte. Kurz vor der Datev Challenge Roth gab es wohl kleine Anzeichen, dass die Dysbalance wieder schlimmer wird, doch das wollte ich nicht richtig beachten.

Dann war endlich der Start zur Challenge Roth 2013 und ich fühlte mich gerüstet. Das Schwimmen lief gut, nur 5 Minuten Rückstand auf Caroline Steffen und Julia Gajer – eine Ausgangsposition die ich mir gewünscht hatte.

Nach nur 20 Kilometern konnte ich es nicht fassen: Der Schmerz war wieder da. Genau an der selben Stelle, linker Gesäßmuskel. Der Muskel macht zu und irritiert den Nerv. Die Schmerzen strahlen bis zur Ferse runter, das Bein arbeitet nicht mehr so wie es soll. Aeroposition bedeutete einen Watt-Sturz von über 40 Watt, unter 200. Der Rückstand wuchs, die Schmerzen auch. Ab Kilometer 50 war es mir einzig möglich im Stehen weiter zu fahren, nur so waren die Schmerzen erträglich. Nach 100 Kilometer war es einfach zu müßig. Ich traf einen Freund am Streckenrand und bat ihn um ein Handy um Tom anzurufen und nach Rat zu fragen.

Tom wollte mich sofort abholen kommen, Hauptsache die Schmerzen werden nicht schlimmer, aber irgendwie wollte ich zumindest weitestgehend zu Ende fahren. Langsam in Oberlenker-Position ging es einigermaßen.

Nach gut weiteren 10 Kilometern überholte mich Chris McCormack, der eine Trainingsausfahrt auf der Strecke machte. Er war Staffelschwimmer und hat für diesen Zweck eine Startnummer bekommen. Chris bot mir an, mit mir zu Ende zu radeln. Ein wirklich super Typ, der die richtigen Worte wusste und mich aufbaute.

In Eckersmühlen bin ich dann direkt zu meiner Homestay Familie gefahren. Ich war so frustriert, so traurig. Nach diesem harten halben Jahr so ein gemeiner Rennverlauf.

Seitdem stehen einige Termine bei verschiedenen Experten an und ich hoffe das Problem für eine vernünftige Konavorbereitung in den Griff zu bekommen.